Jagdtrieb unterbinden

Jagdtrieb bei Hunden kontrollieren

Jagdtrieb-unterbinden1 in Jagdtrieb unterbindenWer einen Jagdhund besitzt oder aber eine andere Rasse, welche ebenfalls zum jagen neigt, muss sich eine Lösung überlegen. Es ist nicht nur verboten, seinen Hund jagen zu lassen und ein Tier zu hetzen oder zu töten, sondern der Hund bewegt sich dann auch außerhalb des Einflusses seiner Halter. Den Jagdtrieb unterbinden hat daher oberste Priorität, ohne dem Hund jedoch Schmerzen oder “harte Ausbildungsmethoden” zuzufügen. Dies ist nicht immer einfach und viele Hundehalter suchen sich Unterstützung bei einer Hundeschule oder in einem Hundesportverein, um den Jagdtrieb des eigenen Hundes zumindest kontrollieren zu können.

Jagdtrieb unterbinden lernen
Kann Ihr Hund apportieren? Ja? Prima, dann kann es an dieser Stelle weiter gehen. Kann er es nicht, dann bringen Sie es ihm bei. Apportieren kann eine befriedigende Ersatzbeschäftigung für das Jagen werden. Mit einem Bringsel oder mehreren Bringsel können für den Hund anspruchsvolle Beschäftigungen und Einsätze entstehen und er lernt gleichzeitig, dass Freizeit mit Herrchen oder Frauchen durchaus spannend sein kann.
Den Jagdtrieb unterbinden zu lernen ist nicht immer einfach. Manchmal braucht es viele Wiederholungen und Übungen für die Dummiearbeit, um den Hund vom Jahren abbringen zu können.
Zusätzlich muss unbedingt ein Abbruchsignal eingeübt werden. Dieses ist ein Wort, das Sie festlegen. Wenn der Hund dieses Wort hört, soll er sofort abbrechen, was er gerade tut und entweder stehen bleiben oder auf direktem Weg zu Ihnen kommen. Zum Jagdtrieb unterbinden ist ein Abbruchsignal sehr gut geeignet. Wörter wie “Stop” oder “Stehen bleiben” sind gleichermaßen geeignet wie “Halt” oder “Lass es”. Wichtig ist, dass Sie ein Wort wählen, dass in Ihrem normalen Sprachgebrauch nicht ständig vorkommt, so dass es beim Hund seine Wichtigkeit verlieren könnte.

Jagdtrieb unterbinden - und was ist noch notwendig?
Eine gute und liebevolle Bindung zum Hundeführer ist die Grundlage, damit Ihr Hund lernt, Ihnen zu gehorchen und manches auch Ihnen zu liebe tut oder eben auch nicht tut. Spielen Sie viel mit Ihrem Hund und versuchen Sie, Ihre gemeinsamen Spaziergänge interessant zu gestalten! Kleine Suchspiele, balancieren über liegende Baumstämme, gemeinsame Entdeckungen – all das stärkt die Bindung und Sie und Ihr Hund werden sich noch besser verstehen lernen.
Wenn Ihr Hund mit alledem noch nicht ausgelastet ist, könnten Sie überlegen, dass Mantrailing (Suche nach Menschen) zu lernen oder in eine Hunderettungsstaffel ein zu treten und Ihren Hund entsprechend zu fördern. Erkundigen Sie sich, was Ihnen und Ihrem Hund Spaß machen würde und probieren Sie ruhig einiges aus, bis Sie merken, was passend ist.